|
|
|
|
|
|
 |
|
|
|
Systematik |
|
|
Familie: |
Sand-, Erd- oder Trugbienen
(Andrenidae) |
|
Art: |
spargel-sandbiene |
|
wissenschaftlicher Name |
Andrena chrysopus (Pérez, 1903) |
|
rote
Liste: |
V [Vorwarnliste] |
|
naturgucker-Index |
0,0 |
|
|
|
Flugzeit: |
|
Jan |
feb |
mär |
apr |
mai |
jun |
jul |
aug |
sep |
okt |
nov |
dez |
|
|
|
|
|
|
|
|
Verbreitung
|
 |
|
Die Art kommt in Mittel- und Südosteuropa vor. |
|
|
|
In Deutschland liegt der Schwerpunkt der Vorkommen in den
wärmeren südlichen Regionen. Die Art ist insgesamt selten und
lokal verbreitet. |
|
|
|
Merkmale |
 |
|
Die Spargel-Sandbiene ist eine seltene und hochspezialisierte
Sandbienenart aus der Familie der Andrenidae. Sie gehört zu den
oligolektischen Wildbienen, die ihren Pollen nahezu
ausschließlich an Spargelpflanzen sammeln. |
|
|
|
Die Körperlänge beträgt etwa 9 – 10 mm. Die Weibchen haben stark
glänzende schwarze Hinterleibstergiten mit breiten weißen
Haarbinden und leuchtend orange- bis rotorangefarbener Endfranse
sowie auffällig orange-rote Schienenbürsten an den Hinterbeinen. |
|
|
|
Männchen sind deutlich schwieriger von ähnlichen Sandbienenarten
zu unterscheiden. Kopf und Thorax sind überwiegend dunkel. Die
Hinterbeine wirken oft gelblich bis orange gefärbt. |
|
|
|
Lebensweise |
 |
|
Wie alle Sandbienen lebt Andrena chrysopus solitär. Jedes
Weibchen gräbt sein eigenes Nest im Boden. Die Brutzellen liegen
etwa 6,5 - 14,5 cm tief. Die Zellen werden mit einem
Pollenvorrat versehen, auf den jeweils ein Ei gelegt wird. Es
gibt nur eine Generation pro Jahr. |
|
|
|
Die Flugzeit reicht ungefähr von Ende April bis Juli, in
Mitteleuropa meist mit Schwerpunkt im Mai und Juni. |
|
|
|
Lebensraum |
 |
|
Die Spargel-Sandbiene ist eng an Standorte mit wild wachsendem
Spargel gebunden. Typische Lebensräume sind Binnendünen,
Flugsandfelder, Trockenwarme Sandflächen, Weinbergsböschungen,
Bahndämme, Hochwasserdämme, ehemalige Sandgruben, Ruderalflächen
und Wegränder mit Spargelbeständen. |
|
|
|
Die Nester werden in schütter bewachsenen oder nahezu offenen
Bodenstellen angelegt. Bevorzugt werden lockere, sandige bis
lössige Böden. |
|
|
|
|
|
|
|
 |
|
 |
|
Andrena chrysopus ♀ mit mit voll beladener Scopa |
|
Andrena chrysopus ♀ |
|
|
|
|