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Merkmale |
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Die Flügelspannweite der Falter beträgt 32 - 39 mm. Wie schon
der Trivialname andeutet, sind die Falter bezüglich der
Farbgebung und Zeichnung außerordentlich variabel. So reicht die
Färbung der Vorderflügeloberseite von Ocker über Grau und
Rotbraun bis zu Schwarzbraun. Nieren-, Ring- und Zapfenmakel
treten zuweilen deutlich hervor, können aber auch sehr
undeutlich sein. Bei hell gefärbten Exemplaren ist die
Zapfenmakel oftmals tief schwarz. Querlinien und Pfeilflecke
sind meist nicht erkennbar bzw. fehlen gänzlich. Deutlichstes
Erkennungsmerkmal ist die weißliche, zumeist deutlich
hervortretende Wellenlinie, deren großes W-Zeichen bis in die
Fransen reicht. Die Hinterflügeloberseite ist zeichnungslos hell
graubraun gefärbt. Die dunklen Adern treten etwas hervor. Auf
der Hinterflügelunterseite befindet sich ein dunkler
Diskoidalfleck. |
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Die Färbung der Raupen variiert von grünlich oder gelblich bis
zu rötlich braun. Sie besitzen eine undeutliche dunkle
Rückenlinie mit ebenfalls dunklen Schrägstrichen. Außerdem
zeigen sie breite weißliche oder gelbliche Seitenstreifen, die
nach oben schwarz abgesetzt sind. Die Stigmen sind weiß und
schwarz umrandet. |
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Quellenangabe |
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Wikipedia |
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Verbreitung
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Die Art ist in Europa mit einer Ausdehnung von den Pyrenäen
nord- und ostwärts durch Mitteleuropa und die gemäßigte Zone bis
nach Ostasien verbreitet. Sie kommt auch auf den Britischen
Inseln vor. Im Gebirge steigt sie bis auf eine Höhe von etwa
1800 Metern. |
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Lebensweise |
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Die nachtaktiven Falter bilden zwei Generationen im Jahr, die
von Ende April bis Anfang Juli sowie von Ende Juli bis Mitte
September anzutreffen sind. Sie saugen gelegentlich an den
Blüten von Rainfarn (Tanacetum vulgare), Echter Waldrebe
(Clematis vitalba) oder Schmetterlingsflieder (Buddleja
davidii), erscheinen an künstlichen Lichtquellen und auch gerne
an Ködern. Die Eier werden in großer Zahl an der Nahrungspflanze
abgelegt. Die Raupen ernähren sich von den Blättern
verschiedener niedriger Pflanzen, beispielsweise von Klee-
(Trifolium), Steinklee- (Melilotus), Wegerich- (Plantago),
Lattich- (Lactuca), Ampfer- (Rumex), Melden- (Atriplex) und
Vogelknötericharten (Polygonum). Die Art überwintert als Puppe. |
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Lebensraum |
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Hauptlebensraum sind Halbtrockenrasengebiete, Wiesentäler,
Gärten, Auen- und Mischwaldränder sowie Trümmer- und
Schutthalden. |
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