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Verbreitung
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Die Art ist über ganz Europa und den Nahen Osten verbreitet, ist
in der Regel aber nur vereinzelt anzutreffen. |
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Lebensweise |
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Die nachtaktiven Tiere fliegen in einer
Generation in der Zeit zwischen September und November, die
Raupen können von Mai bis Juli angetroffen werden. Die
Männchen beginnen kurz nach dem Dunkelwerden mit der Suche
nach einem Weibchen und sind oft bis weit nach Mitternacht
unterwegs. Dabei werden sie von Licht angezogen. Die
Weibchen sitzen meist bewegungslos und gut getarnt an
Baumstämmen und warten auf die Ankunft eines Männchens. |
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Die Eier werden im Herbst in Gruppen an die Zweige der
Futterpflanzen gelegt und überwintern. Aus diesen schlüpfen
die Raupen im Mai. Die Raupen des Federfühler-Herbstspanners
fressen an diversen Laubbäumen und Sträuchern. Als
Futterpflanzen für die Raupen dienen unter anderem Ahorne,
Äpfel, Birken, Birnen, Buchen, Edelkastanien, Eichen,
Eschen, Hainbuchen, Mehlbeeren, Pappeln, Prunus, Ulmen,
Schneeball, Weiden, Weißdorn, Zaubernuss. Aufgrund einer
geringen Individuenzahl fallen die Fraßschäden kaum ins
Gewicht. Tagsüber sitzen die Raupen bewegungslos auf den
Zweigen ihrer Futterpflanzen und werden aufgrund ihrer
Mimese von ihren Fressfeinden nicht so leicht als Beute
wahrgenommen. Sie fressen hauptsächlich nachts und ruhen
tagsüber auf der Futterpflanze. Im Juli verpuppen sich die
Raupen unter der Erde. |
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Lebensraum |
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Da die Raupen des Federfühler-Herbstspanner an verschiedenen
Laubbäumen fressen, sind sie in Habitaten wie Laub- und
Mischwäldern, Parks und großen Gärten zu finden. |
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Merkmale |
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Die Flügelspannweite beträgt 45 - 50 mm. Die Männchen sind meist
größer als die Weibchen. Die Vorderflügel dieser Art sind in der
Regel braun, wobei diese bei den einzelnen Individuen farblich
stark variieren. Die Varianten reichen von hellem Graubraun bis
zu Rotbraun. Auf den Vorderflügeln befinden sich zwei dunklere
Querlinien, von der die untere fast gerade verläuft. Auf den
helleren Hinterflügeln befindet sich eine Querlinie, die
deutlich heller ist als die auf den Vorderflügeln und bei
einigen Individuen teilweise kaum noch zu erkennen ist. Auf den
Vorderflügeln befinden sich je zwei dunkle Flecken, von denen
die unteren meist einen hellen Kern haben. Auf den Hinterflügeln
befindet sich je ein dunkler Fleck. Die Tiere sind sehr stark
behaart. Das ist eine Anpassung an die späte Flugzeit des
Falters, die bis Ende November reicht. Außerdem stellt die
Behaarung einen geringen Schutz vor der Echoortung durch
Fledermäuse dar, da die Behaarung einen Teil der Ultraschallrufe
schluckt und das zurückgeworfene Echo abgeschwächt wird. Die
Fühler der Männchen sind stark gefiedert. Die Fühler der
Weibchen sind nicht gefiedert. |
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Die Raupen erreichen eine Länge von bis zu 50 mm. Die
Färbung variiert zwischen verschiedenen Grau-, Braun- bis
Rotbrauntönen. Gemeinsam sind den Raupen trotz Farbvarianz
zwei rote Rückenwarzen auf dem vorletzten Hinterleibssegment
(Segment 12). Die Raupen sind unbehaart. Der Kopf ist
rötlichbraun und schwach gemustert. Auch strukturell ähnelt
ihre Haut der Rinde. So getarnt sind die Raupen auf den
Zweigen ihrer Futterpflanzen nur bei genauem Hinsehen zu
entdecken. |
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Erwachsene Raupen sind grün oder braun gefärbt und besitzen
eine rotbraune, verwaschene Fleckenzeichnung auf dem Rücken,
weißliche Nebenrückenlinien sowie schwarze Seitenstreifen.
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Die braunrot gefärbte, gedrungene Puppe hat zwei
divergierende Spitzen am schlanken Kremaster. |
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Quellenangabe |
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Wikipedia |
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