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Verbreitung
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Diderma montanum ist vor allem in Europa verbreitet, mit einem
Schwerpunkt in den gemäßigten bis montanen Regionen. Nachweise
liegen unter anderem aus Deutschland, Österreich, der Schweiz,
Frankreich, Belgien, den Niederlanden, Großbritannien,
Skandinavien und Osteuropa vor. Darüber hinaus ist die Art auch
aus Teilen Asiens und Nordamerikas bekannt. In Deutschland ist
sie zwar weit verbreitet, wird wegen ihrer geringen Größe und
ihrer Bevorzugung feuchter, moos- und totholzreicher Standorte
jedoch nicht besonders häufig gefunden. |
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Merkmale |
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Der Stielkugelschleimpilz ist ein kleiner, meist gestielter
Schleimpilz, dessen kugelige bis eiförmige Fruchtkörper nur etwa
0,6 – 1 mm groß werden. Sie erscheinen einzeln oder in kleinen
Gruppen und sind meist weißlich bis grauweiß, gelegentlich auch
leicht rosagrau oder bräunlich gefärbt. Die äußere, kalkhaltige
Hülle verleiht ihnen häufig ein etwas glänzendes oder
perlmuttartiges Aussehen. Bei der Reife öffnet sich die Peridie
und gibt die dunkle Sporenmasse frei. |
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Lebensraum und Lebensweise |
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Die Art lebt saprobiontisch auf abgestorbenem
Pflanzenmaterial. Sie findet sich vor allem auf morschem
Holz, abgestorbener Rinde und Moos, bevorzugt an feuchten
und eher kühlen Standorten. Obwohl der Artname montanum auf
eine montane Lebensweise hinweist, ist Diderma montanum
keineswegs auf das Gebirge beschränkt und kommt auch in
tieferen Lagen vor. In Mitteleuropa ist die Art
nachgewiesen, wird aber aufgrund ihrer geringen Größe
vermutlich leicht übersehen. |
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Die Fruchtkörper erscheinen vor allem im Herbst und während
feuchter, kühler Witterungsperioden, können unter günstigen
Bedingungen aber auch zu anderen Jahreszeiten gefunden
werden. |
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